Fünf Filmkritiken aus Critic.de, Filmdienst und Zeit sind für den Siegfried Kracauer Preis 2026 in der Kategorie Beste Filmkritik nominiert. Der Preis für die Beste Innovative Form der Filmkritik geht an die sechsteilige SWR-Kultur-Podcast-Serie „Werner Herzog – zu groß für Deutschland“. Die Auszeichnungen werden am 3. November 2026 im Rahmen des Kinoprogrammpreis NRW in Köln verliehen.
Bereits zum 13. Mal wird der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Siegfried Kracauer Preis verliehen. In Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) richten die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG), die Film- und Medienstiftung NRW und erstmals die Hessen Film & Medien den Preis aus. Die feierliche Verleihung findet im Rahmen des Kinoprogrammpreis NRW am 3. November 2026 in Köln statt.
Eine dreiköpfige, unabhängige Fachjury, zusammengesetzt aus Vertreter*innen der Sparten Festival, Kino und Kritik, entschied in einer gemeinsamen Sitzung über die Preisvergabe. Sie bestand 2026 aus der Kinoleiterin Ulrike Schüler (Kommunales Kino Freiburg), dem Festivalleiter Gregor Maria Schubert (Lichter Filmfest Frankfurt International) sowie der Kritikerin Rahel Jung, Gewinnerin des Siegfried Kracauer Preis für die Beste Filmkritik 2025.
Eingesandt wurden 83 Filmkritiken, aus denen anonymisiert eine Auswahl von fünf Texten bestimmt wurde, die nun auf der Shortlist für den mit 5.000 Euro dotierten Preis für die Beste Filmkritik stehen. Zudem entschied die Jury über die Vergabe des ebenfalls mit 5.000 Euro ausgestatteten Preises für die Beste Innovative Form der Filmkritik.
Die fünf Nominierten für die Beste Filmkritik 2026 sind:
- Annette Brauerhoch mit „Wanda“, Filmkritik zu „Wanda“ von Barbara Loden (USA 1970), erschienen auf Critic.de am 29.03.2026
- Esther Buss mit „Dry Leaf“, Filmkritik zu „Dry Leaf“ von Alexandre Koberidze (Deutschland/Georgien 2025), erschienen auf Filmdienst.de am 6.11.2025
- Mathis Raabe mit „Ein brutaler Film über Freundschaft“, Filmkritik zu „The Long Walk“ von Francis Lawrence (USA 2025), erschienen auf Zeit.de am 11.09.2025
- Sonja M. Schultz mit „Kommunist“, Filmkritik zu „Kommunist“ von Lutz Pehnert (Deutschland 2025), erschienen auf Critic.de am 30.05.2026
- Lukas Stern mit „Vier minus Drei“, Filmkritik zu „Vier minus Drei“ von Adrian Goiginger (Österreich 2026), erschienen auf Critic.de am 13.04.2026
Wer in der Kategorie Beste Filmkritik gewinnt, wird bei der Preisverleihung am 3. November 2026 bekannt gegeben.
Der zum dritten Mal vergebene Siegfried Kracauer Preis für die Beste Innovative Form der Filmkritik geht in diesem Jahr an Max Osenstätter (Autor und Host), Klaus Uhrig (Co-Autor und Produzent), Judith Goetsch (Co-Autorin) und Johannes Munzinger (Co-Autor) für die sechsteilige SWR-Kultur-Podcast-Serie „Werner Herzog – zu groß für Deutschland“. Die Jury lobte die hochwertige Produktion, und dass der Podcast gerade für ein jüngeres Publikum eine spannende und abwechslungsreiche Erzählweise findet.
Die Auslobung des Siegfried Kracauer Preis, der alternierend vergeben wird, ist eine gemeinsame Initiative des Verbands der deutschen Filmkritik (VdFk) in Zusammenarbeit mit der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG), der Film- und Medienstiftung NRW und der Hessen Film & Medien, um die deutsche Kinolandschaft zu stärken. Sie sieht in der Filmkritik einen wichtigen Faktor für den langfristigen Bestand und die Weiterentwicklung einer vielfältigen Kinokultur.
Unter www.siegfried-kracauer-preis.de stehen weitere Informationen und die Bewerbungsmodalitäten bereit.
Kontakt:
Verband der deutschen Filmkritik (VdFk)
Matthias Dell / Ana Stanić
Tel.: 0177 276 76 37
kracauer@vdfk.de
MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG)
Susanne von Kessel
Tel.: 0711 / 90715-407
kessel@mfg.de
Film- und Medienstiftung NRW
Erna Kiefer
Tel.: 0221-260 30-514
erna.kiefer@filmstiftung.de
Hessen Film & Medien
Patrick Schaaf / Stefan Adrian
Tel.: 069-15 32 404 – 40 /-45
schaaf@hessenfilm.de / adrian@hessenfilm.de
