Ausschreibung Siegfried Kracauer Preis 2026

Der Preis für die beste Filmkritik und eine innovative Form der Filmkritik werden im Herbst beim Kinoprogrammpreis NRW verliehen. 


Der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) prämiert gemeinsam mit der neu hinzugekommenen Hessen Film & Medien (HF&M) sowie mit der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und der Film- und Medienstiftung NRW in diesem Jahr neben dem Preis für die beste Filmkritik wieder den Preis für eine innovative Form der Filmkritik, die nicht textbasiert sein muss. Diese Beiträge können als Videoclips oder Podcasts in digitalen Kanälen erschienen sein. Ab sofort können sich Filmkritiker*innen aus dem deutschsprachigen Raum um beide Preise bewerben.

Die Kategorien Beste Filmkritik und Beste innovative Form der Filmkritik sind beide mit 5.000 Euro dotiert und werden nach dem Votum einer Fachjury verliehen, die über die Vergabe der Preise entscheidet. Der Preisverleihung geht auch in diesem Jahr eine Vorauswahl von jeweils fünf Nominierungen voraus. 

Während der Preis für die beste Filmkritik die herausragende Besprechung eines Films prämiert, die innerhalb des in den Regularien benannten Ausschreibungszeitraums (16.07.2025 – 15.07.2026) in Printmedien, Online-Portalen, im Hörfunk oder Fernsehen veröffentlicht wurde, soll der zweite Preis wie schon in den vergangenen beiden Jahren neue Formen wie Videoessays, Podcasts o.ä. bei der Auseinandersetzung mit Film unterstützen. Dadurch will der Siegfried Kracauer Preis die kritische und originelle Beschäftigung in den Medien stärken, die für jüngere Zielgruppen und den gegenwärtigen Diskurs von zentraler Bedeutung sind.

Bewerbungsschluss für den Siegfried Kracauer Preis 2026 ist der 5. September 2026.

Unter www.siegfried-kracauer-preis.de stehen weitere Informationen und die Bewerbungsmodalitäten bereit.

Der Siegfried Kracauer Preis ist Bestandteil einer gemeinsamen Initiative des Verbands der deutschen Filmkritik (VdFk) in Kooperation mit der MFG Baden-Württemberg, Film- und Medienstiftung NRW und Hessen Film & Medien (HF&M) zur Stärkung der deutschen Kinolandschaft. Die journalistische Auseinandersetzung in Form von Kritiken und Essays sowie in neuen Medien ist ein wichtiger Faktor für die langfristige Weiterentwicklung des Kinos und für die Positionierung zu zukünftigen, gesellschaftlichen Herausforderungen.

Kontakt:

Verband der deutschen Filmkritik (VdFk)

Matthias Dell / Ana Stanic
Tel.: 0177 276 76 37
kracauer@vdfk.de

MFG Filmförderung Baden-Württemberg

Susanne von Kessel-Doelle
Tel.: 0711 / 90715-300
Kessel.Doelle@mfg.de

Film- und Medienstiftung NRW

Erna Kiefer
Tel.: 0221-260 30-514
presse@filmstiftung.de

Hessen Film und Medien (HF&M)

Patrick Schaaf / Stefan Adrian
Tel.: 069-15 32 404 – 40 /-45
schaaf@hessenfilm.de / adrian@hessenfilm.de