Das Kino und der Tod – Ein Abend für Hartmut Bitomsky

Eine Veranstaltung des Verbands der deutschen Filmkritik in Kooperation mit dem Arsenal Filminstitut

Sonntag, 21. Juni 2026, 18:00 Uhr

Arsenal Filminstitut, Gerichtstr. 35, 13347 Berlin

„Es bleibt immer ein Rest“, heißt es in Staub (2007). In dem Essayfilm nimmt sich Hartmut ­Bitomsky der titelgebenden Partikel an, die kaum sichtbar sind. Unheimlich kann es sein, über sie nachzudenken, aber vielleicht tröstlich: Staub verschwindet nicht. Und wenn das Licht des Projektors auf Staubkörner trifft, zeigt sich die flüchtige Realität des Kinos. Der Blick fürs Unscheinbare und Flüchtige findet sich nicht nur in Bitomskys Filmen über Staub, Straßen oder Fabriken, sondern auch in seinen filmvermittelnden Filmen.

Das Kino und der Tod © Big Sky/WDR/Carlos Bustamente

Für den Essayisten Bitomsky war das Kino ein Ort, der Analyse und genaue Betrachtung einfordert. So prägte er als Regisseur, Filmkritiker und -lehrer diejenigen, die Filme drehen, ebenso wie diejenigen, die über sie schreiben. Der Verband der deutschen Filmkritik und das Arsenal Filminstitut widmen diese Veranstaltung dem am 24. September 2025 verstorbenen Hartmut Bitomsky. 

Das Kino und der Tod – Ein Abend für Hartmut Bitomsky
Mit Erinnerungen und Gedanken von Manfred Blank, Michael Baute, Yun-hua Chen, Christoph Hochhäusler, Tom Holert, Doreen Mende, Christian Petzold, Wilfried Reichart, Lee Anne Schmitt, Sissi Tax, Katharina Wyss u. a.

Moderation: Anne Küper

Eine Veranstaltung des Verbands der deutschen Filmkritik in Kooperation mit dem Arsenal Filminstitut
Sonntag, 21. Juni 2026, 18:00 Uhr | Arsenal Filminstitut
, Gerichtstr. 35, 13347 Berlin
In deutscher Sprache | Eintritt: 10 Euro / 8 Euro (ermäßigt & für VdFk-Mitglieder) – Tickets können vorab im Webshop des Arsenal käuflich erworben werden.