Erkenntnis oder Publicity?

Erkenntnis oder Publicity? Das Interview als Form der Vermittlung

Donnerstag, 16. Dezember 2010,  Berlin

Das Symposium des VDFK 2010 widmete sich einem journalistischen Genre.
Ist das Interview heute nurmehr ein Instrument des Marketings, eine
eitle Plauderei? Oder bietet es nicht doch auch die Möglichkeit der
kritischen Auseinandersetzung mit einem filmischen Werk, der
Selbstverständigung von Fragendem und Künstler?
Das Symposium  wurde organisiert von Gerhard Midding.
Infos: midding@freenet.de 

 

Diskussionen

Wie Eiswürfel in einem Whiskyglas
Karlheinz Oplustil
(epd Film) und
Gerhard Midding (Berliner Zeitung)
gingen der Frage nach, wie die Cahiers du cinéma und das Dictone in den 50er Jahren das Filmgespräch veränderten.

Die Kunst des Fragezeichens
Anke Sterneborg
(Süddeutsche Zeitung, rbb Kulturradio)
Lars-Olav Beier (Der Spiegel) und
Wilfried Reichart (ehem. Leiter WDR-Filmredakt./Moderator v. Filmgesprächen)
sprachen über das Handwerk des Interviews.

Wer hat die Hoheit über das Wort?Hanns-Georg Rodek (Die Welt) diskutierte mit
Patricia Bauermeister
(Das Pressebüro Berlin),
Celina von der Lancken (Presseagentin, Nisha Actor's PR) und
Thomas Abeltshauser
(Stuttgarter Nachrichten, Ray)
über die Bedingungen, unter denen aktuell Interviews stattfinden.

Begegnung mit ungewissem Ausgang
Andres Veiel
(Black Box BRD, Wer wenn nicht wir)
schilderte im Gespräch mit
Gerhard Midding
seine Erfahrungen mit Interviews.

Die Diskussionen sind nachzulesen im "Brevier der deutschen
Filmkritik" im "Lexikon des internationalen Films 2010", das
im April 2011 im Schüren-Verlag erscheint.